Stolpersteine in Gießen verlegt

Am 26. Mai unterstützte der Soroptimist Club Gießen die Verlegung weiterer Stolpersteine in der Stadt. 

 

Die Gedenksteine erinnern an Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet wurden, und bringen ihre Namen zurück an die Orte, an denen sie einst lebten.

An diesem Tag wurden durch die Koordinationsgruppe in Gießen unter der Leitung von Christel Buseck neue Stolpersteine für Mitglieder der Familien Oppenheimer, Mettbach, Schmidt und Loewenthal verlegt. Hinter jedem Namen steht ein individuelles Schicksal von Ausgrenzung, Verfolgung und Verlust – und zugleich die Mahnung, diese Menschen nicht zu vergessen.

Für den Soroptimist Club Gießen ist die Unterstützung der Stolperstein-Initiative ein wichtiges Zeichen für Menschenwürde, Toleranz und gesellschaftliche Verantwortung. Die Stolpersteine bewahren nicht nur die Erinnerung an die Opfer, sondern machen auch deutlich, wie wichtig es ist, Antisemitismus, Rassismus und jeder Form von Menschenfeindlichkeit entschieden entgegenzutreten.

Gerade in einer Zeit, in der demokratische Werte zunehmend herausgefordert werden, leistet das Projekt von Gunter Demnig, der die Steine verlegte, einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung und zur Stärkung unserer Demokratie. Sie erinnern uns daran, dass Freiheit, Respekt und Menschenrechte nicht selbstverständlich sind, sondern geschützt und gelebt werden müssen.

Erinnern heißt Verantwortung übernehmen – für die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft unserer demokratischen Gesellschaft.




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